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Warnungen Deutschland

WARNLAGEBERICHT für Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 28.02.2020, 21:17 Uhr


Nachts nach Osten ausweitend Regen, anfangs vor allem in höheren Lagen Schnee, örtlich Glätte der Glatteis. An der Nordsee und auf den Bergen Sturmböen, exponiert schwere Sturmböen. Ab Samstagnachmittag von Westen Aufzug kräftiger, teils gewittriger Schauer mit Sturmböen.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:

Heute Nacht greift von Westen die Warmfront des Tiefs CHARLOTTE westlich von Irland auf Deutschland über. Sie bringt einen Schwall sehr milder Subtropikluft. Am Samstag folgt im Tagesverlauf die Kaltfront, hinter der sich wieder maritime Polarluft durchsetzt.

SCHNEE/GLÄTTE/GLATTEIS: Heute Nacht nach Osten ausweitend Regen, anfangs oberhalb von 300-600 m Schnee, dabei meist um 2, lokal in Staulagen auch um 5 cm Neuschnee. Kurz nach Übergreifen der Niederschläge Ansteigen der Schneefallgrenze auf weit über 1000 m mit Übergang des Schnees in Regen und raschem Abtauen einer etwaigen Schneedecke. Im Norden und Nordosten vorübergehend auch bis ins Tiefland Schnee und Glätte durch Schneematsch nicht ausgeschlossen. In der Mitte sowie im Süden und Südosten bei vorangehendem längeren Aufklaren und leichtem Frost örtliches Glatteis durch gefrierenden Regen nicht ausgeschlossen. Ab Samstagnachmittag bis in die erste Hälfte der Nacht zum Sonntag mit Übergreifen der Kaltfront von West nach Ost Absinken der Schneefallgrenze auf etwa 800 bis 600 m Nach Frontpassage aber rasches Abklingen der Niederschläge und somit nur geringfügiger Neuschnee mit Glätte. In der zweiten Nachthälfte lediglich an den Alpen und im Bayerischen Wald etwas Schnee, in Staulagen des Oberallgäus oberhalb von etwa 1000 m um 10 cm Neuschnee. Ansonsten in höheren Lagen gebietsweise Glätte durch Überfrieren. FROST/GLÄTTE: Heute Nacht im Südosten, Osten und im Bergland gebietsweise leichter Frost und Glätte durch Reif oder überfrierende Nässe. WIND/STURM: Heute Nacht im Westen und Nordwesten in freien Lagen steife Böen (Bft 7) aus Süd bis Südwest, im westlichen Mittelgebirgsraum und an dessen Nordrändern vorübergehend auch stürmische Böen (Bft 8). Im höheren Bergland und an der Nordsee Bft 8 bis 9, in Gipfellagen Bft 10 bis 11. In den Alpen langsam aufkommende Föhnlage mit Böen Bft 9-10 auf den Gipfeln. Tagsüber vorübergehend etwas abnehmender Wind, im Nordwesten und Westen in freien Lagen aber weiterhin einzelne, an der Nordsee häufigere steife Böen (Bft 7) aus Südwest. In den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge weiterhin stürmische Böen und Sturmböen (Bft 9 bis 10), exponiert auch schwere Sturmböen (Bft 10). In den Alpen sich verschärfende Föhnlage mit Böen Bft 11 aus Süd auf den exponierten Gipfeln, sonst in Hochlagen Bft 9-10, in anfälligen Föhntälern Böen Bft 7-8. Am Nachmittag und Abend mit Durchzug der Kaltfront in der Westhälfte auf die Mitte übergreifend für wenige Stunden deutlich auflebender Südwest- bis Westwind. Dann dort bis ins Tiefland vorübergehend Böen Bft 8-9. In der Nacht zum Sonntag im Osten und Süden mit Durchzug der Front anfangs noch stürmische Böen, ansonsten deutlich abnehmender Wind. Lediglich auf den Bergen und im Nordseeumfeld weiterhin Böen Bft 8 bis 9 aus Südwest. In der zweiten Nachthälfte an der Nordsee einsetzender Südweststurm mit teils schweren Sturmböen (Bft 10), orkanartige Böen exponiert (Helgoland) nicht ausgeschlossen. GEWITTER: Am Samstagnachmittag und -abend von Westen auf die mittleren Landesteile ausgreifend Schauer und Graupelgewitter. Dabei kurzzeitig Sturmböen, schwere Sturmböen oder gar orkanartige Böen lokal eng begrenzt nicht ausgeschlossen.

Nächste Aktualisierung: spätestens Samstag, 29.02.2020, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Winninghoff